Chiropraktik nach Ackermann / Methode Dorn

Unsere Wirbelsäule dient nicht nur der Stabilität unseres Körpers. Sie fängt auch Stöße ab, sichert das Gleichgewicht und schützt das Rückenmark sowie die daraus abzweigenden Nerven. Sie besteht aus den beiden Beckenschaufeln, dem Steißbein, dem Kreuzbein und einer Reihe von aufeinander liegenden Wirbelkörpern. Die richtige Lage jedes Teils dieses Systems ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf der meisten Bewegungen und physiologischen Funktionen unseres Körpers. Durch die Verschiebung eines Bausteins, beispielsweise eines Wirbels, kann es zu verschiedenen Beschwerden des Bewegungsapparates kommen.

Die Ursachen von Wirbelverschiebungen sind vielfältig

  • permanente oder spontane Fehlbelastung
  • reflektorische Einflüsse wie Kälte, Hitze, überschwellige Reize des Magen- und Darmtraktes
  • Entzündungsreize eines Organs
  • seelische oder geistige Einflüsse (Depression, Schock)
  • Muskel-, Gefäß-, Nervenerkrankungen
  • intensive Überanstrengung bei einem Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit

Durch die „Ackermann-Methode“ besteht die Möglichkeit, die Gelenke sanft zu beeinflussen und in Richtung ihres ursprünglichen Platzes zu verschieben. Gemäß dieser Methode werden das Becken und die Wirbelsäule als Einheit betrachtet, die als tragende Komponenten voneinander abhängig sind.

Methode Dorn

Bei der Dorn Methode handelt es sich um eine sanfte Therapie zur Korrektur von Fehlstellungen der Wirbel und Gelenke. Dadurch können Blockaden gelöst und damit verbundene Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit therapiert werden.

Geeignet ist die Methode für alle Wirbelfehlstellungen, Erkrankungen innerer Organe durch Spinalnerveneinklemmungen, funktionelle Beinlängendifferenz und Skoliosen.

Zu Beginn jeder Behandlung steht die Überprüfung und Korrektur der Beinlängen, um eventuelle Beckenschiefstände festzustellen. Anschließend erfolgen das Abtasten der gesamten Wirbelsäule und gegebenenfalls die Korrektur von Wirbelfehlstellungen. Die Klientin / der Klient ist aktiv an der Behandlung beteiligt und erhält Selbsthilfeübungen für zu Hause, um das Behandlungsergebnis stabilisieren zu können.